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»Systemwettbewerb« zwischen Gesetzlicher und Pr...
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Die Untersuchung befasst sich mit dem – weltweit einzigartigen – dualen Krankenversicherungssystem in Deutschland, bei dem gesetzliche und private Krankenversicherung nebeneinander stehen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass das Verhältnis von GKV und PKV derzeit nicht zutreffend als »Systemwettbewerb « beschrieben werden kann. Weder stehen die einzelnen Versicherer der beiden Systeme zu einander im Wettbewerb, noch können aus dem Nebeneinander Erkenntnisse über das effizientere und insgesamt »bessere« System gewonnen werden. Vor diesem Hintergrund stellt die Verfasserin verschiedene in Politik und Wissenschaft diskutierte Wege zur besseren Abstimmung der beiden Säulen des Gesamtsystems Krankenversicherung aufeinander vor und untersucht die zu berücksichtigenden rechtlichen Gesichtspunkte, insbesondere die Grenzen, die das Grundgesetz dem Gesetzgeber steckt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.12.2019
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Die Gesundheitsreform in den Niederlanden
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,3, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Zum 1. Januar 2009 ist mit dem Gesundheitsfonds das Kernstück der Gesundheitsreform in Deutschland in Kraft getreten. Damit sind die von der grossen Koalition beschlossenen Reformelemente weitgehend umgesetzt. Die Schwachstellen der Finanzierung des Gesundheitssystems werden durch die Reform nicht beseitigt. Jedoch ist eine grundlegende Reform nicht nur der Einnahmen-, sondern auch der Ausgabenseite dringend erforderlich. Das gegenwärtige System wird sich in seiner bestehenden Struktur nicht mehr lange finanzieren lassen. Insbesondere durch den medizinisch-technischen Fortschritt waren in der Vergangenheit mehrfach Beitragssteigerungen notwendig geworden. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung erhöht sich die Dringlichkeit dieses Unterfangens weiter. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Bevölkerung sowohl zu höheren Ausgaben für Gesundheitsleistungen als auch zu geringeren einkommensabhängigen Einnahmen führen wird. Neben Deutschland standen auch die Niederlande der Problematik von Ausgabensteigerungen, von Ineffizienz und des demographischen Wandels gegenüber. Die Beibehaltung des dort bestehenden Krankenversicherungssystems wäre ebenfalls nur durch weitere Beitragserhöhungen bzw. Leistungskürzungen möglich gewesen. Die niederländische Regierung reagierte darauf mit einer grundlegenden Gesundheitsreform, die am 1. Januar 2006 in Kraft trat. Kernidee der niederländischen Gesundheitsreform war, den Wettbewerb sowohl auf Seiten der Krankenversicherer als auch auf Seiten der Leistungserbringer zu erhöhen. Im Zuge dessen wurden die gesetzlichen Krankenkassen privatisiert und eine Versicherungspflicht für alle Bürger eingeführt. Auf der Finanzierungsseite dieser (Bürger-)Versicherung wurden die Beiträge von den Arbeitskosten entkoppelt und durch einen Pauschalbetrag ersetzt. Des Weiteren wurde die Ausgabenseite neu geordnet und versucht die Effizienz der Leistungserbringung zu steigern. Dies hat weit über die Grenzen der Niederlande Beachtung gefunden und bedarf gerade aus deutscher Sicht einer genaueren Betrachtung. Schliesslich waren die Niederlande neben Deutschland das letzte Land in Europa, in welchem vor der Gesundheitsreform noch zwei vollwertige Versicherungszweige nebeneinander bestanden: Die private und die gesetzliche Krankenversicherung. Einige Elemente der niederländischen Reform erscheinen für Deutschland durchaus sachgerecht und politisch konsensfähig.

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Stand: 12.12.2019
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Auswirkungen des demographischen Wandels auf di...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Politik stellt sich zunehmend dem Problem des demographischen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland. Fachkräftemangel in der Seniorenpflege- und Betreuung als auch in der allgemeinen Wirtschaft sowie die Sorge vor drohender Altersarmut in der Bevölkerung nehmen hierbei einen besonderen Stellenwert ein. Eher weniger Thema in dem allgemeinen Diskurs sind die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Doch auch in diesem Bereich wird es zwangsläufig zu Veränderungen kommen. Die Menschen werden älter und damit anfälliger für Krankheiten, während zur selben Zeit ein immer kleiner werdender Anteil der Bevölkerung im Erwerbstätigenalter ist, um die wohlfahrtsstaatlichen Leistungen zu finanzieren. Ist die heutige Politik bereits so vorausschauend, dass mit den derzeitigen Mitteln die Gesundheitsversorgung der Zukunft sicher gestellt werden kann? Ist das derzeitige Gesundheitssystem mit der Differenzierung in gesetzliche- und private Krankenversicherung flexibel genug um auf zukünftige Verwerfungen in der Kostenstruktur reagieren zu können? Die politische Linke favorisiert zur langfristigen Bewahrung des Gesundheitssystems die Bürgerversicherung und damit die Abkehr vom dualen Versicherungssystem, während die CDU und die FDP im derzeitigen dualen System die Lösung sehen, da, ihrer Meinung nach, nur über einen Wettbewerb am Markt die Leistungsfähigkeit und damit verbunden die Finanzierbarkeit der Gesundheitsversorgung sichergestellt werden kann. Doch bleibt die Frage offen, welche Leistungen in welchem Umfang, die Krankenkassen in der Zukunft überhaupt erbringen müssen. Wie wird sich die finanzielle Belastung verschieben? Wie kann eine vorausschauende und faire Gesundheitsversorgung aussehen? Ausgehend von diesen Fragen möchte ich, dem Titel dieser Hausarbeit entsprechend, der Frage nachgehen, welche Auswirkungen der demographische Wandel auf die Ausgaben im Gesundheitssektor hat. Gesundheitssektor ist ein viele Bereiche umfassender Begriff, in dieser Hausarbeit werde ich mich aufgrund des vorgegebenen Umfangs auf die Bereiche privater und öffentlicher Haushalt sowie insbesondere die Krankenkassen konzentrieren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.12.2019
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Krankenversicherung auf dem Weg in eine neue Zu...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das deutsche Gesundheitssystem wurde schon seit den letzten Jahren umfänglichen Reformen ausgesetzt. Das Ziel bestand überwiegend darin, die Ausgaben zu senken sowie die Wirksam-keit und Wirtschaftlichkeit des Versorgungsgeschehens zu erhöhen. Zugleich aber ist mit den Reformen auch beabsichtigt, das Gesundheitssystem an neue gesellschaftliche Anforderungen wie eine immer älter werdende Bevölkerung oder die differenzierenden Krankheitsbilder an-zupassen. Um diesem Vorgang schlüssig folgen zu können erscheint es mir Zweckmässig mit der Historie der Krankenversicherung zu Beginnen und die verschiedenen Veränderungen und Reformen und ihrer Wirksamkeit zu betrachten. Hiernach werde ich kurz auf das System der Krankenversicherung eingehen und die wichtigsten Unterschiede der gesetzlichen Kranken-kasse und Private Krankenkasse herausarbeiten. Anbei werde ich auch auf die Finanzierung selbst und den Risikostrukturausgleich als 'Finanzumverteiler' eingehen um auch die ver-schiedenen Probleme die diese Form mit sich bringt aufzuzeigen. Da aber weit reichend die Finanzierung des Gesundheitssystems nicht gewährleistet scheint, werde ich mir als Ab-schluss ansehen was uns die neuen Reformvorschläge 'Bürgerversicherung' und 'Kopfpau-schale' als mögliche Lösungswege aufzeigen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.12.2019
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»Systemwettbewerb« zwischen Gesetzlicher und Pr...
82,20 € *
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Die Untersuchung befasst sich mit dem – weltweit einzigartigen – dualen Krankenversicherungssystem in Deutschland, bei dem gesetzliche und private Krankenversicherung nebeneinander stehen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass das Verhältnis von GKV und PKV derzeit nicht zutreffend als »Systemwettbewerb « beschrieben werden kann. Weder stehen die einzelnen Versicherer der beiden Systeme zu einander im Wettbewerb, noch können aus dem Nebeneinander Erkenntnisse über das effizientere und insgesamt »bessere« System gewonnen werden. Vor diesem Hintergrund stellt die Verfasserin verschiedene in Politik und Wissenschaft diskutierte Wege zur besseren Abstimmung der beiden Säulen des Gesamtsystems Krankenversicherung aufeinander vor und untersucht die zu berücksichtigenden rechtlichen Gesichtspunkte, insbesondere die Grenzen, die das Grundgesetz dem Gesetzgeber steckt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.12.2019
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Die Strukturprinzipien der gesetzlichen Kranken...
31,90 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,3, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen (Abteilung Recklinghausen), 75 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 'Krankheit' ist ein vom größten Teil der Bevölkerung nicht allein tragbares Lebensrisiko, da mit ihr oftmals erhebliche finanzielle Aufwendungen (Arztkosten, Krankenhauskosten) und Einbußen (Verdienstausfall) verbunden sind, die die Leistungsfähigkeit des Einzelnen schnell übersteigen. Das Risiko der Krankheit 'ruft' geradezu nach einer versicherungsmäßigen Absicherung, durch die es auf viele Schultern verteilt wird, wie dies auch bei anderen typischen Lebensrisiken der Fall ist (Arbeitsunfall, Arbeitslosigkeit, Invalidität, Alter). Durch die öffentlich-rechtlich organisierte gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auf der einen Seite und die private Krankenversicherung (PKV) auf der anderen Seite erfolgt die Vorsorge gegen das Risiko der Krankheit. Beamte werden mittels der auf dem beamtenrechtlichen Dienstverhältnis beruhenden Beihilfe abgesichert. Die große Bedeutung der gesetzlichen Krankenversicherung wird nicht zuletzt auch dadurch deutlich, dass zur jetzigen Zeit ca. 71 Millionen Bundesbürger, also über 85 Prozent der Bevölkerung, in ihr versichert sind, wohingegen in der privaten Krankenversicherung mit etwa acht Millionen Bürgern 'nur' rund 10 Prozent der Bevölkerung vollversichert sind. Die Zahl der Versicherten der GKV und PKV wird bedingt durch die ab dem 1. Januar 2009 geltende, allgemeine Versicherungspflicht sicherlich noch zunehmen und soll nach den Plänen der Bundesregierung 100 Prozent erreichen. Das Recht der gesetzlichen Krankenversicherung ist ein Teil des Sozialrechts und gehört somit zum besonderen Verwaltungsrecht. Noch genauer ist es ein Teil des Sozialversicherungsrechts, welches seinerseits einen Teilbereich des Sozialrechts darstellt. Eine wichtige Rechtsgrundlage für das Krankenversicherungsrecht ist neben den für alle Teile des Sozialrechts geltenden Büchern SGB I und SGB X daher zunächst das SGB IV als der 'Allgemeine Teil des Sozialversicherungsrechts'. Das System der Absicherung des Krankheitsrisikos beruht in Deutschland auf dem 'Gesetz betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter (KVG) vom 21. Juni 1883'. Die gesetzliche Krankenversicherung ist somit auch der älteste Zweig der Sozialversicherung in Deutschland. Kennzeichnend für das System der GKV in Deutschland sind einige Strukturmerkmale, die seit Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erhalten geblieben sind.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.12.2019
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Krankenversicherung auf dem Weg in eine neue Zu...
7,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das deutsche Gesundheitssystem wurde schon seit den letzten Jahren umfänglichen Reformen ausgesetzt. Das Ziel bestand überwiegend darin, die Ausgaben zu senken sowie die Wirksam-keit und Wirtschaftlichkeit des Versorgungsgeschehens zu erhöhen. Zugleich aber ist mit den Reformen auch beabsichtigt, das Gesundheitssystem an neue gesellschaftliche Anforderungen wie eine immer älter werdende Bevölkerung oder die differenzierenden Krankheitsbilder an-zupassen. Um diesem Vorgang schlüssig folgen zu können erscheint es mir Zweckmäßig mit der Historie der Krankenversicherung zu Beginnen und die verschiedenen Veränderungen und Reformen und ihrer Wirksamkeit zu betrachten. Hiernach werde ich kurz auf das System der Krankenversicherung eingehen und die wichtigsten Unterschiede der gesetzlichen Kranken-kasse und Private Krankenkasse herausarbeiten. Anbei werde ich auch auf die Finanzierung selbst und den Risikostrukturausgleich als 'Finanzumverteiler' eingehen um auch die ver-schiedenen Probleme die diese Form mit sich bringt aufzuzeigen. Da aber weit reichend die Finanzierung des Gesundheitssystems nicht gewährleistet scheint, werde ich mir als Ab-schluss ansehen was uns die neuen Reformvorschläge 'Bürgerversicherung' und 'Kopfpau-schale' als mögliche Lösungswege aufzeigen.

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Auswirkungen des demographischen Wandels auf di...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Politik stellt sich zunehmend dem Problem des demographischen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland. Fachkräftemangel in der Seniorenpflege- und Betreuung als auch in der allgemeinen Wirtschaft sowie die Sorge vor drohender Altersarmut in der Bevölkerung nehmen hierbei einen besonderen Stellenwert ein. Eher weniger Thema in dem allgemeinen Diskurs sind die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Doch auch in diesem Bereich wird es zwangsläufig zu Veränderungen kommen. Die Menschen werden älter und damit anfälliger für Krankheiten, während zur selben Zeit ein immer kleiner werdender Anteil der Bevölkerung im Erwerbstätigenalter ist, um die wohlfahrtsstaatlichen Leistungen zu finanzieren. Ist die heutige Politik bereits so vorausschauend, dass mit den derzeitigen Mitteln die Gesundheitsversorgung der Zukunft sicher gestellt werden kann? Ist das derzeitige Gesundheitssystem mit der Differenzierung in gesetzliche- und private Krankenversicherung flexibel genug um auf zukünftige Verwerfungen in der Kostenstruktur reagieren zu können? Die politische Linke favorisiert zur langfristigen Bewahrung des Gesundheitssystems die Bürgerversicherung und damit die Abkehr vom dualen Versicherungssystem, während die CDU und die FDP im derzeitigen dualen System die Lösung sehen, da, ihrer Meinung nach, nur über einen Wettbewerb am Markt die Leistungsfähigkeit und damit verbunden die Finanzierbarkeit der Gesundheitsversorgung sichergestellt werden kann. Doch bleibt die Frage offen, welche Leistungen in welchem Umfang, die Krankenkassen in der Zukunft überhaupt erbringen müssen. Wie wird sich die finanzielle Belastung verschieben? Wie kann eine vorausschauende und faire Gesundheitsversorgung aussehen? Ausgehend von diesen Fragen möchte ich, dem Titel dieser Hausarbeit entsprechend, der Frage nachgehen, welche Auswirkungen der demographische Wandel auf die Ausgaben im Gesundheitssektor hat. Gesundheitssektor ist ein viele Bereiche umfassender Begriff, in dieser Hausarbeit werde ich mich aufgrund des vorgegebenen Umfangs auf die Bereiche privater und öffentlicher Haushalt sowie insbesondere die Krankenkassen konzentrieren.

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Die Gesundheitsreform in den Niederlanden
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,3, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Zum 1. Januar 2009 ist mit dem Gesundheitsfonds das Kernstück der Gesundheitsreform in Deutschland in Kraft getreten. Damit sind die von der großen Koalition beschlossenen Reformelemente weitgehend umgesetzt. Die Schwachstellen der Finanzierung des Gesundheitssystems werden durch die Reform nicht beseitigt. Jedoch ist eine grundlegende Reform nicht nur der Einnahmen-, sondern auch der Ausgabenseite dringend erforderlich. Das gegenwärtige System wird sich in seiner bestehenden Struktur nicht mehr lange finanzieren lassen. Insbesondere durch den medizinisch-technischen Fortschritt waren in der Vergangenheit mehrfach Beitragssteigerungen notwendig geworden. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung erhöht sich die Dringlichkeit dieses Unterfangens weiter. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Bevölkerung sowohl zu höheren Ausgaben für Gesundheitsleistungen als auch zu geringeren einkommensabhängigen Einnahmen führen wird. Neben Deutschland standen auch die Niederlande der Problematik von Ausgabensteigerungen, von Ineffizienz und des demographischen Wandels gegenüber. Die Beibehaltung des dort bestehenden Krankenversicherungssystems wäre ebenfalls nur durch weitere Beitragserhöhungen bzw. Leistungskürzungen möglich gewesen. Die niederländische Regierung reagierte darauf mit einer grundlegenden Gesundheitsreform, die am 1. Januar 2006 in Kraft trat. Kernidee der niederländischen Gesundheitsreform war, den Wettbewerb sowohl auf Seiten der Krankenversicherer als auch auf Seiten der Leistungserbringer zu erhöhen. Im Zuge dessen wurden die gesetzlichen Krankenkassen privatisiert und eine Versicherungspflicht für alle Bürger eingeführt. Auf der Finanzierungsseite dieser (Bürger-)Versicherung wurden die Beiträge von den Arbeitskosten entkoppelt und durch einen Pauschalbetrag ersetzt. Des Weiteren wurde die Ausgabenseite neu geordnet und versucht die Effizienz der Leistungserbringung zu steigern. Dies hat weit über die Grenzen der Niederlande Beachtung gefunden und bedarf gerade aus deutscher Sicht einer genaueren Betrachtung. Schließlich waren die Niederlande neben Deutschland das letzte Land in Europa, in welchem vor der Gesundheitsreform noch zwei vollwertige Versicherungszweige nebeneinander bestanden: Die private und die gesetzliche Krankenversicherung. Einige Elemente der niederländischen Reform erscheinen für Deutschland durchaus sachgerecht und politisch konsensfähig.

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Stand: 12.12.2019
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